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 Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln?

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Marijah
Young Pioneer


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PostSubject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln?   Fri Oct 10, 2008 10:39 pm

"seit wann kann man negative Steuern zahlen, bekommt da der chinesische Bürger was vom Staat wieder?"

Das nennt sich glaub ich "Subventionen", taucht manchmal in Zusammenhang mit der Ausbeute des Staats durch Firmen wie Nokia auf.

Wo wir gerade bei beschei*en sind:
Wer hat eigentlich von der Hypo Real Estate gehört, die jetzt so viel Geld vom Staat haben möchte? Vor einigen Jahren sind die mit ihrem Firmensitz rüber nach Irland, um weniger Steuern zahlen zu müssen... >_> na die haben Steuergelder wirklich als Stütze verdient!

Ein Monat ist wirklich ne freundliche Schätzung, schließlich möcht ich auch noch was behalten können, wie zum Beispiel von Kant - Der Aufruf zur Mündigkeit. Wenn ich mir über nix mehr Gedanken machen würde weil ja sowieso die "Notwendigkeit der Erkenntnis" alles regelt, dann wirds mit der Erkenntnis aber noch ne Weile dauern.
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Troika
Experienced Pioneer


Posts: 63
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PostSubject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln?   Sat Oct 11, 2008 11:39 am

Gut dass Du wieder bei den ominösen Subventionen angelangt bist und dich unentwegt im Kreis bewegst.
Was Du jedoch noch immer nicht erklärt hast; warum mit fiktiven Geldquantitäten in der Tasche irgendjemanden, unser hoher Ölpreis zustande kommt?
Und wie Du selbst erklärtest, wir subventionierten gleichfalls fremdländische Handyproduktion in unserem Lande ohne, dass die Mobiltelefone irgendwo auf der Welt teurer wurden.
Oder die Agrasubventionen sorgen auch nicht, dass in Afrika die Agraprodukte teurer werden, sondern lediglich, dass die westlichen Anbieter die afrikanischen unterbieten können und die afrikanischen keinen Absatzmarkt mehr finden.

Zur HRE;
das mit der Firmenverlegung ist mir tatsächlich neu. Kein Wunder bei der Panik grad, dass solche Infos unterm Tisch fallen.
Der Steuerzahler würde dermaß an die Decke gehn, wenn er davon mehrheitlich wüssste.

Zu deinem letzten Teil ... natürlich war das mehr ne Schätzung.
Ich streit mich da nicht über mehr oder weniger.
Viel wichtiger ist doch, wie Du schon selbst sagst, dass man den Kern erfasst und behält.
Und was den Kant betrifft:
Neben der Mündigkeit ist auch die Nichterkennbarkeit des Dinges ansich, sowie die hegelsche absolute Idee wichtig über die man dann auch irgendwann hoffentlich zu objektiven Realität kommt, die wohl nicht absolut, dennoch annähernd erkennbar ist.

Desweiteren weiß ich nicht ganz woher Du die "Notwendigkeit der Erkenntnis" her hast.
Und ein sich keine Gedanken mehr machen, sich zurück lehnen oder gar an eine alles regelnde "Notwendigkeit der Erkenntnis" glauben wäre sehrwohl ziemlich unvernünftig.

Insofern Du dich auf eine Aussage meinerseits bezogen hast, muss ich Dich korregieren, denn ich sprach wenn überhaupt von "Einsicht in die Notwendigkeit" und diese stellt ja keinen Selbstläufer der Erkenntnis dar, welche sich zwangsläufig (ohne Denken) dem Menschen aufdrängt.

Und gerade das erfordert ein hohes Maß an Mündigkeit.
Die Zeit spielt dabei keine Rolle; das Endresultat ist viel entscheidener.
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