| | Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? | |
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Kenzu Chairman of the WR Committee

Posts: 1810 Join date: 2007-08-17 Age: 22 Location: Austria - Vienna
 | Subject: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Apr 23, 2008 3:52 pm | |
| Sollte man die Boerse benuetzen und damit Mittel fuer die Sozialistische Idee verdienen, oder waere das Blasphemie? Waere es gegen unsere Moral und Ethik? Wuerden wir zu Kapitalisten werden? |
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Voice of Reason Komsomol Member
Posts: 183 Join date: 2008-01-12
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Apr 23, 2008 8:37 pm | |
| Gehst du unter die Wallstreet Broker? Und ja, die Börse ist das kapitalistischte was es auf der Welt gibt. |
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Kapitalist Pioneer
Posts: 42 Join date: 2008-01-28 Age: 18 Location: Germany, Kempten (Bavarian)
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Sat Apr 26, 2008 10:13 am | |
| Ein Kommunist an der Börse ist wie ein Nazi in ner Synagoge... Beide sind fehl am Platz, da es ihrer Ideologie entspricht. Nun, statt an die Börse zu gehen, könnte der ehrliche Kommunist, seine Ideologie mit Spendengeldern finanzieren. 1. Sieht er dann wie viele Menschen ihn Unterstützen 2. Keine Ausbeutung des Proletariats ^^ 3. Alles bassiert dann auf freiwilliger Basis |
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Blackartviper Pioneer Leader
Posts: 96 Join date: 2008-01-15 Age: 20 Location: Germany/Hell
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Mon May 26, 2008 11:52 pm | |
| Ich habe Volkswirtschaftslehre in der Schule. Alles was ich dazu sagen kann ist: Nicht die Börse ist schlecht sondern die Menschen die sie betreiben. An sich ist sie ja was gutes, weil sie die großen Konzerne öffentlich kontrollierbar macht durch kaufbare Aktienanteile und als Kapitalbeschaffungsgrundlage dient. Das Problem sind Manager die über Leichen und Arbeitsplätze gehen nur damit der Kurswert um noch paar Punkte klettert. Meiner Meinung nach haben Aktiengesellschaften eine soziale Verantwortung und sollten diese der Öffentlichkeit gegenüber auch wahrnehmen. Überlege es dir mal so Kenzu: Wenn du in Aktien investierst unterstützt du damit eine Firma. Also mache dich schlau und suche dir irgendwelche Firmen die für ihre gute Arbeitnehmerpolitik bekannt sind. Durch den Kauf ihrer Aktien unterstützt du sie. Ich fürchte wir sehen alles zu einfach. Die Welt ist nicht schwarz und weiß und weder Kapitalismus noch Sozialismus sind wirklich gut. Kapitalismus funktioniert zwar in einer Masse, da er in Betracht der Massenkonsumgewohnheiten entwickelt wurde aber die Menschen unglücklich macht da Geld doch nun mal nicht alles im Leben ist. Sozialismus ist ein erstrebenswertes Ziel-die Geschichte hat uns jedoch gezeigt dass er-meiner Meinung nach- wegen der Gier und dem Egoismus der Menschen NOCH nicht funktionieren kann. Diese müssten sich aus diesem Denken hinausentwickeln (nächste Stufe der Evolution?). Problem: Diese negativen Attribute sind das was den Menschen menschlich macht. |
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Blackartviper Pioneer Leader
Posts: 96 Join date: 2008-01-15 Age: 20 Location: Germany/Hell
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Thu Jun 19, 2008 1:42 am | |
| ARGH egal ob ich replys poste oder neue topics anfange... die leute machen bei mir nur oberflächliche kommentare oder posten erst garnicht... dabei habe ich mir mühe gegeben... ich geh zur kitty krew |
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Kenzu Chairman of the WR Committee

Posts: 1810 Join date: 2007-08-17 Age: 22 Location: Austria - Vienna
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Fri Jul 11, 2008 12:43 pm | |
| Ist es falsch den Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen?
Spendengelder sind zu niedrig um gegen Reiche anzukommen, wenn man jedoch die Unterstützung großer Supermächte hat, oder einfach viel Geld verdient, dann ist jede Revolution leicht.
Auf der Börse nimmt man den Kapitalisten das Geld weg, man muss aber schlau sein, damit man selbst kein Opfer wird.
@Blackartviper Bei denen schreibt jeder lange posts? Wirklich? |
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KimJongIl-89 New Friend
Posts: 7 Join date: 2008-07-10
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Sat Jul 19, 2008 8:23 pm | |
| Die Börse ist so eine Sache... Es ist alles von sogenannten Spekulanten manipuliert, die über viel Insiderwissen verfügen. Als einfacher "Baustein" des Proletariats hat man da keine Chance. Zudem wäre ein an der Börse aktiver Kommunist durchaus völlig fehl am Platze wie schon erwähnt. |
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Robczyk2 Senior Komsomol Member

Posts: 226 Join date: 2008-07-22 Age: 20 Location: Germania Ostprussia Polska
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Tue Jul 22, 2008 10:11 pm | |
| Fakt ist, das es fast völlig unmöglich ist auf ehrliche Weise reich zu werden. Die Sache ist ja wenn man Kohle macht dann wir automatische eine odere mehrere Personen ärmer. Daher bin ich kein Freund der Börse. Kohle zu machen ohne gesellschaftlichen nutzen zu erzielen, darf meiner Meinung nach nicht sein  |
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RedSoviet Member of the WR Committee

Posts: 1376 Join date: 2008-07-23 Age: 18
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Jul 23, 2008 10:19 am | |
| Kapitalismus mit den eigenen Waffenb ekämpfen das ist gut, hier ein schönes Video dazu, guckt ist lustig http://youtube.com/watch?v=fQxrCelNvXE |
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Redgardist New Friend

Posts: 8 Join date: 2008-07-23
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Jul 23, 2008 10:30 am | |
| Die Börse ist eine Mittel auf Kosten anderer Reichtum zu erlangen. In der Regel geht es auf Kosten von Arbeitsplätzen, oder es treibt die Preise für bestimmte Dinge ungerechtfertigt (siehe Ölpreis) in die Höhe. Also ich kann das nicht gut heißen |
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RedSoviet Member of the WR Committee

Posts: 1376 Join date: 2008-07-23 Age: 18
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Jul 23, 2008 10:33 am | |
| | Redgardist wrote: | | Die Börse ist eine Mittel auf Kosten anderer Reichtum zu erlangen. In der Regel geht es auf Kosten von Arbeitsplätzen, oder es treibt die Preise für bestimmte Dinge ungerechtfertigt (siehe Ölpreis) in die Höhe. Also ich kann das nicht gut heißen |
ölpreis ist nicht ungerechtfertigt hoch, nicht mall 1$ pro lieter damit gehört er immer noch zu den Billigsten rohstoffen auf erden, er wahr blos immer so ungerechtferitg niedrig weil die Öl konzerne die Öl länder ausgebeutet haben! |
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Redgardist New Friend

Posts: 8 Join date: 2008-07-23
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Jul 23, 2008 10:40 am | |
| Mag schon sein, aber immerhin profitieren bei solchen Kursanstiegen immer so genannte Spekulanten, die dafür nichts geleistet haben. |
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RedSoviet Member of the WR Committee

Posts: 1376 Join date: 2008-07-23 Age: 18
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Jul 23, 2008 10:46 am | |
| | Redgardist wrote: | | Mag schon sein, aber immerhin profitieren bei solchen Kursanstiegen immer so genannte Spekulanten, die dafür nichts geleistet haben. |
ah kleiner teil nur, dafür bekommen die öl länder ihr verdientes geld wieder und es hilft unseren linken ländern wie Venezuela, Russland, Angola & co und schadet der verwöhnten kapitalisten, die ausbeutung hatt ein ende gefunden! |
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Redgardist New Friend

Posts: 8 Join date: 2008-07-23
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Jul 23, 2008 10:54 am | |
| Ich möchte das nicht am Ölpreis festmachen. In der Regel ist es schon so, dass Profiteur an der Börse kräftig abkassieren und dass das auf Kosten der Ärmeren und auf Kosten von Arbeitsplätzen geht. Daher halte ich ein solches Vorgehen zumindest für bedenklich. |
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rotroterbaer New Friend

Posts: 7 Join date: 2008-10-04 Location: Berlin
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Sat Oct 04, 2008 11:03 pm | |
| Aktuell kannst du das Geld auch gleich im Ofen verheizen, als zur Börse zu schleppen. Haste wenigstens ne warme Bude.
Last edited by rotroterbaer on Sat Oct 04, 2008 11:19 pm; edited 1 time in total (Reason for editing : vollkommen Grundlos) |
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Marijah Young Pioneer

Posts: 19 Join date: 2008-09-30 Age: 20 Location: good old Germany
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Mon Oct 06, 2008 2:20 pm | |
| Warum nicht gleich ins Spielcasino gehen und da Geld für die kommunistische Sache gewinnen? Natürlich muss man clever sein, vielleicht mal mit Kartenzählen versuchen? Ich denke nicht, dass es sonderlich förderlich für einen Sozialstaat ist, dass auch nur irgendjemand Geld verdienen kann, ohne zu arbeiten. Wo bleibt denn da die Motivation für den Arbeitenden? Das große Gesellschaften durch den Aktienmarkt "kontrolliert" werden können, halte ich für einen Mythos. Investoren wie Blackstone, ja. Aber ob die besser sind als die Vorstände, nein. Heuschrecken werden durch die Börse doch saloonfähig gemacht, ja erst ermöglicht. Dazu kommen noch die ganzen Krisen. Aktuell ist es die Bankenkrise, vor 8 Jahren war es der Börsencrash. Zum Thema Öl. Preiserhöhungen werden weitergegeben, Preissenkungen nicht. Dies ist nicht nur ein Problem der Börse, sondern des Systems der Globalisierung. Solange sich jemand findet, der zu viel Geld hat, werden die Preise weiter steigen. Und da China im Augenblick nicht nur keine Mineralölsteuer im hohen 2stelligen Bereich hat sondern zum Teil Benzin noch subventioniert, haben wir halt hohe Preise. |
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Troika Experienced Pioneer

Posts: 63 Join date: 2008-08-22
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Wed Oct 08, 2008 1:49 pm | |
| "Warum nicht gleich ins Spielcasino gehen und da Geld für die kommunistische Sache gewinnen?"Ganz einfach, weil die kommunistische Sache keines Geldes bedarf, sondern dem Verstehen um die kapitalistische Produktionsweise und seine Unzulänglichkeit. "Ich denke nicht, dass es sonderlich förderlich für einen Sozialstaat ist, dass auch nur irgendjemand Geld verdienen kann, ohne zu arbeiten."Das man nicht Geld verdienen kann ohne zu arbeiten, hat ja nichts damit zu tun, dass man nicht auch arbeiten kann ohne Geld zu verdienen. Die Menschehitsgeschichte beweist ja gerade das Gegenteil, dass das Geldverdienen nicht die ausschließliche Motivation ist für die menschliche Arbeit. "Zum Thema Öl. Preiserhöhungen werden weitergegeben, Preissenkungen nicht. Dies ist nicht nur ein Problem der Börse, sondern des Systems der Globalisierung."Vielmehr ist, dass das Problem der kapitalistischen Produktion und seines Verkehr und die Globalisierung ist kein System, sondern eine Eigenschaft des sich konzentierenden Kapitals. "Solange sich jemand findet, der zu viel Geld hat, werden die Preise weiter steigen. Und da China im Augenblick nicht nur keine Mineralölsteuer im hohen 2stelligen Bereich hat sondern zum Teil Benzin noch subventioniert, haben wir halt hohe Preise."Was das mit dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zu tun hat, versteh ich überhaupt nicht. 1.) Das Angebot steigt, wenn der Preis steigt und der Preis hat nichts damit zu tun wieviel irgendjemand in seiner Tasche an Geld hat. 2.) Wir haben einen hohen Ölpreis, weil die OpEC diesen festsetzt und der Staat dieses Gut zusetzlich besteuert und nicht wegen den chinesischen Subventionen.[b] |
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Marijah Young Pioneer

Posts: 19 Join date: 2008-09-30 Age: 20 Location: good old Germany
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Thu Oct 09, 2008 4:48 pm | |
| Stern vom 9. 10, Seite 46 "Am Montag sagte Angela Merkel vor Mitgliedern der Senioren-Union in Wiesbaden: "Wir müssen etwas gegen die ungezähmten Kräfte tun, die die Welt in die Krise stürzen." Merkel und Marx auf einer Linie! Kein Wunder, dass sich viele Bürger jetzt fragen: Hatte Marx am Ende doch recht? Werden seine 160 Jahre alten Thesen 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder aktuell?" - Ja! @ Troika nimms doch mal nicht so trocken scholastisch  klingst ja wie ein blindgläubiger Kommunismuskatholik. Opec setzt Ölpreis fest -> Öl wird zu Benzin, Deutschland +XX% Mineralölsteuer, China -X% Subventionen macht ungleiche Preise. Du vergisst die Nachfrage ... die wird auch davon geregelt was gezahlt werdne KANN. Wenn viel Geld im Umlauf ist, steigt die Nachfrage und damit der Preis. Nebenbei ist Adam Smith schon ein wenig überholt Mr. Old School  nicht bloß schwarz weiß auf Marx und Smith alles zurückführen ok? Ob System oder Eigenschaft ist unerheblich bei der Tatsache, das Globalisierung Probleme mit sich bringt. |
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RedSoviet Member of the WR Committee

Posts: 1376 Join date: 2008-07-23 Age: 18
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Thu Oct 09, 2008 4:55 pm | |
| | Quote: | | Merkel und Marx auf einer Linie! |
das erinert mich an was... an "Genosse Bush"
_______ WASHINGTON, 08. Oktober (RIA Novosti). Angesichts der weltweiten Finanzkrise hat der venezolanische Staatschef Hugo Chavez das Krisenmanagement von US-Präsident George W. Bush scharf kritisiert.
"Wenn die venezolanische Regierung ein Gesetz zum Verbraucherschutz verabschiedet, dann sagen sie (die USA), dass Chavez ein Tyrann sei... Jedoch wird Bush für die Verstaatlichung von weltgrößten Banken nicht kritisiert. Hallo, Genosse Bush!", sagte Chavez nach Angaben des US-Zeitungsverlags McClatchy.
"Genosse Bush geht in Richtung Sozialismus", sagte Venezuelas Staatschef weiter.
Zuvor hatte Bush einen Plan zur Verstaatlichung der kriselnden Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac beschlossen, außerdem übernahm der Staat die Kontrolle über den Versicherungskonzern AIG.
Am vergangen Freitag hatte Bush das 700-Milliarden-Rettungspaket zur Überwindung der Finanzkrise unterzeichnet. "Ich traf eine Entscheidung, die in Wirklichkeit meiner Philosophie widerspricht", sagte Bush allerdings.
Ihm zufolge musste er diese Maßnahmen ergreifen, damit die Krise nicht die Existenz der US-Bürger gefährdet.
http://de.rian.ru/society/20081008/117563013.html_________________  I make you DIE for what i believe |
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Troika Experienced Pioneer

Posts: 63 Join date: 2008-08-22
 | Subject: Re: Sollte ein Kommunist auf der Boerse handeln? Thu Oct 09, 2008 8:53 pm | |
| "Kein Wunder, dass sich viele Bürger jetzt fragen: Hatte Marx am Ende doch recht?"An und für sich ist es gut, wenn die Bürger sich tatsächlich das fragen, aber die Frage stellt sich für jemanden der Marxs, nicht Thesen, sondern Theorem kennt, nicht. Marx hatte, und das ist auch bewiesen, sehrwohl recht. "Opec setzt Ölpreis fest -> Öl wird zu Benzin, Deutschland +XX% Mineralölsteuer, China -X% Subventionen macht ungleiche Preise."Schonmal was von Ölpreisbindung gehört, sicherlich. Also was soll Chinas Subventionen fürn Einfluss auf die Opec haben? Der Preis fürs Barrel ist nach Opecvorgaben schon längst gezahlt bevor das in China ankommt. Und was macht das - vor den X% bei dir, wenn Du doch von nicht zeistelligen Steuerwerten sprichst. Seit wann kann man negative Steuern zahlen, bekommt da der chinesische Bürger was vom Staat wieder? Es sind doch nur künstlich erniedrigte Preise für den Endverbraucher. Zudem hab ich die Nachfrage ganz bewusst weggelassen, weil das ganze Gesetz von Angebot und Nachfrage nur relative Fluktuation am Preis erklärt und nicht alles wie Volkswirte Uns weiß machen wollen. Die ganze Knappheitstheorie bezieht sich auf eine künstliche Marktknappheit und keine universelle. Die Knappheitstheorie dient nur zur Verschleierung des tatsächlichen Ursprungs des Warenwertes. Deshalb versteh ich nicht was Du mit Adam Smith willst, dessen " Wohlstand der Nationen" ja immernoch bei den heutigen ökonomischen Apologeten als Meisterwerk gilt. Nicht die Globalisierung, sondern Kapital & Arbeit und dessen privatkapitalische Aneignung bringt Probleme mit sich. Die Globalisierung ist die kapitalistische Konzentration, die Triebfeder, die den Weg zum Kommunismus ebnet. Studier erstmal Marxens Kapital, dann kannst Du auch John Maynard Keynes, Milton Friedman und Josef Stiglitz dir ansehn und wirst hoffentlich erkennen, dass Kommunismus keine Theologie, sondern wissenschaftliche Kritik der politische Ökonomie ist. Genau aus diesem Grund hab ich Dir ja im thread "Philosophie, Ideologie, Theorie, Notwendigkeit?" die literarischen Linkverweise gegeben. Ich nehme mal ganz stark an, dass Du diese innerhalb einer knappen Woche nicht in der Lage warst zu studieren. Immerhin braucht man für "Das Kapital", mit gründlichen Lesen, mindestens einen Monat. |
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